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Eisen


 

Eisen ist für nahezu alle lebenden Organismen ein essentieller Nährstoff. In unserem Körper werden etwa 2,5 - 4 g gespeichert. Eisen wird zur Synthese des Hämoglobins benötigt. Das im Hämoglobin gebundene Eisen bindet Sauerstoff und transportiert ihn so von der Lunge zu allen Zellen unseres Körpers. Eisen ist ebenfalls für die Bildung einer Vielzahl von Enzymen notwendig und hat Einfluss auf die Fähigkeit der Fresszellen, bakterielle Erreger zu kontrollieren. Es spielt daher eine wichtige Rolle für unser Immunsystem.

Eisen ist in fast allen Lebensmitteln enthalten, aber meist nur in sehr geringen Mengen. Fleisch, einige Gemüsesorten und Getreideprodukte sind gute Eisenquellen, wobei die Resorption aus Fleisch höher ist als bei pflanzlichen Nahrungsmitteln. Vegetarier sollten daher auf eine ausreichende Zufuhr an Eisen achten. Vitamin C, einige Aminosäuren und Fruktose verbessern die Aufnahme von Eisen, wogegen Tannine aus Kaffee oder Tee diese behindern. Der Bedarf liegt bei Männern bei 10 mg pro Tag. Für Frauen während der Menstruation werden 15 mg , für Schwangere sogar 30 mg täglich empfohlen.

Weltweit zeigen Millionen Menschen eine klinisch manifeste Eisen-Mangelsymptomatik. Eisenmangel ist neben Jodmangel das in Industrieländern am häufigsten auftretende Defizit bei den Mineralstoffen. Symptome für einen Mangel an Eisen sind: Veränderungen der Schleimhaut in Mund und Ösophagus, Kopfschmerzen, Schwindel, Ermüdung und Konzentrationsschwäche.

Tipp

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