[Ernährung]
[Calcium]
[Phosphor]
[Natrium]
[Chlor]
[Kalium]
[Magnesium]
[Schwefel]
[Eisen]
[Jod]
[Fluor]
[Zink]
[Kupfer]
[Mangan]
[Selen]

 

 

 

Jod


 

Jod ist ein essentielles Spurenelement und in unserem Körper werden etwa 10 - 20 mg davon gespeichert. Jod wird bei der Produktion der Schilddrüsenhormone benötigt. Die normale Entwicklung des Nervensystems, aber auch der Knochen und anderer Gewebe ist von den Schilddrüsenhormonen abhängig. Ein Mangel an Jod ist die häufigste Ursache für vermeidbare geistige Schäden. Aufgrund der Verarmung der Böden und damit auch der Nutzpflanzen an Jod, leben etwa 1 Milliarde Menschen weltweit mit dem Risiko einer Jod-Mangel-Erkrankung. Deutschland zählt zu den typischen Jod-Mangel-Gebieten.

Jod ist in allen Lebensmitteln enthalten, aber grössere Mengen sind nur in Nahrungsmitteln zu finden, die dem Meer entstammen. Seefisch und Meeresfrüchte sind daher sehr gute Jodquellen. Die Zufuhrempfehlungen der DGE gehen von 200 µg Jod pro Tag aus. Auch hier ist während der Schwangerschaft und der Stillzeit ein deutlicher Mehrbedarf vorhanden. Die tatsächliche Zufuhr liegt zwischen 30 - 90 µg aus nicht jodierten Nahrungsmitteln. Eine Ergänzung mit jodiertem Speisesalz ist daher notwendig.

Die Symptome eines Jodmangels, der zu einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) führt, zeigen sich meist schleichend, so dass man zuerst keine Beschwerden wahrnimmt. Erst bei einer stärkeren Unterfunktion klagen die Betroffenen über Müdigkeit,  Antriebsarmut , Wachstums- und Entwicklungsstörungen bei Kindern , gesteigertes Schlafbedürfnis, Konzentrationsstörungen, Kälteempfindlichkeit und Verstopfung.

 

Tipp

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