[Ernährung]
[Calcium]
[Phosphor]
[Natrium]
[Chlor]
[Kalium]
[Magnesium]
[Schwefel]
[Eisen]
[Jod]
[Fluor]
[Zink]
[Kupfer]
[Mangan]
[Selen]

 

 

 

Kupfer


 

Kupfer gehört zu den Schwermetallen und ist an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt. Weiterhin spielt es eine Rolle im Pigmentstoffwechsel und beeinflusst die Funktion des zentralen Nervensystems. Kupfer ist Bestandteil des endogenen antioxydativen Systems. Der Gesamtkörperbestand an Kupfer liegt bei etwa 100 mg.

In Lebensmitteln ist Kupfer weit verbreitet. Innereien, Krustentiere, aber auch Fleisch, Getreide, Obst und Gemüse stellen sehr gute Quellen dar. Der Bedarf für Kupfer lässt sich nicht ermitteln, die DGE empfiehlt eine Zufuhr von 1,5 - 3 mg pro Tag. Da die tatsächliche Zufuhr bei rund 2 mg pro Tag liegt, zählt Kupfer derzeit nicht zu den kritischen Spurenelementen. Aufgrund der geringen Toxizität von Kupfer ist nicht mit Vergiftungen durch die Ernährung zu rechnen.

Kupfermangel führt zuerst zur Verminderung der neutrophilen Granulocyten, Leukocyten und Erythrocythen. Störungen des ZNS und Hautveränderungen, bei Kindern auch begleitet von Wachstumsstörungen und Skelettveränderungen, folgen.

 

Tipp

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