[Ernährung]
[Vitamin B1]
[Vitamin B2]
[Vitamin B6]
[Vitamin B12]
[Niacin]
[Folsäure]
[Biotin]
[Panthotensäure]
[Vitamin C]

 

 

 

Thiamin - Vitamin B1

Unter dem Begriff Vitamin B1 werden verschiedene Verbindungen mit Thiaminwirkung zusammengefasst. Sowohl im Kohlenhydratstoffwechsel, als auch im Fettstoffwechsel ist Vitamin B1 (Thiamin) von grosser Bedeutung. Weiterhin hat es Einfluss auf Funktionen unseres Nervensystems. .

Vitamin B1 kommt in allen Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs vor. Gute Quellen stellen Leber und Muskelfleisch und einige Fischsorten (Aal, Scholle) dar. Unter den pflanzlichen Nahrungsmitteln sind Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Getreide reich an Vitamin B1. Der Bedarf an Vitamin B1 ist vom Energieumsatz abhängig. Je 1000 kcal werden etwa 0,5 mg Vitamin B1 benötigt. Die daraus resultierenden Zufuhrempfehlungen liegen bei 1,1 mg für Frauen und 1,3 mg für Männer. Bei Jugendlichen kann der Bedarf bis auf 1,6 mg steigen. Auch beim Vitamin B1 sollte die Zufuhr während der Schwangerschaft (auf 1,5 mg) und der Stillzeit (auf 1,7 mg) erhöht werden. Da Thiamin hitze- und oxidationsempfindlich ist muss ein Verlust von etwa 30 % eingerechnet werden. Eine ausreichende Versorgung ist nicht immer gewährleistet.

Die klassische Folge eines Vitamin B1-Mangels ist Beriberi. Symptome eines Mangels sind kardiovaskuläre Störungen mit mangelhafter Durchblutung, Herzinsuffizienz und neurologische Störungen mit z.B. Krämpfen, Lähmungen und Angstzuständen.