[Ernährung]
[Vitamin B1]
[Vitamin B2]
[Vitamin B6]
[Vitamin B12]
[Niacin]
[Folsäure]
[Biotin]
[Panthotensäure]
[Vitamin C]

 

 

 

Cobalamin - Vitamin B12

Unter der Bezeichnung Vitamin B12 werden alle biologisch wirksamen Corrinoide zusammengefasst. Vitamin B12 kommt in der Nahrung in freier Form, oder an Proteine gebunden, vor. Bei der Bildung roter Blutzellen, im Eiweißstoffwechsels und für die Funktion des Nervensystems spielt Vitamin B12 eine bedeutende Rolle. Es trägt zur Regeneration der Schleimhäute bei und unterstützt Zellwachstum und Zellteilung. B12 auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern, da es die Umwandlung von Homocystein in Methionin unterstützt. Es können etwa 2 - 5 mg Vitamin B12 in der Leber gespeichert werden. Ein Mangel macht sich daher erst spät bemerkbar.

Vitamin B12 wird von Mikroorganismen produziert und wird daher zum Teil in unserem Darm gebildet. Die dort produzierte Menge reicht allerdings nicht aus. Vitamin B12 ist daher fast ausschliesslich in tierischen Nahrungsmitteln enthalten.  DieZufuhrempfehlung liegt bei  1 - 2 µg pro Tag. Da vor allem bei älteren Menschen die Resorptionsverluste etwa 50 % betragen, ist hier eine Zufuhr von 3 µg empfohlen. Diese Empfehlungen werden von gesunden Menschen bei gemischter Kost normalerweise erreicht.

Klassischer Mangel an Vitamin B12 ist die perniziöse Anämie, die sich zuerst durch Symptome wie Herzklopfen und Müdigkeit, blassen Schleimhäuten und eventuell Gelbsucht äussert. Es kann zu neurologischen Störungen (funikuläre Myelose) und Gastrektomie kommen.