[Ernährung]
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[Vitamin B2]
[Vitamin B6]
[Vitamin B12]
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[Panthotensäure]
[Vitamin C]

 

 

 

Pyridoxin - Vitamin B6

Unter der Bezeichnung Vitamin B6 werden alle Vitamin-wirksamen 3-3-Hydroxy2-Methylpyridine geführt. Vitamin B6 wird über den Dünndarm aufgenommen und wir benötigen das Vitamin B2, um das Vitamin B6 verarbeiten zu können. Im Proteinstoffwechsel ist Vitamin B6 als Coenzym von grosser Bedeutung und hat auch Einfluss auf die Blutgerinnung. Ebenfalls unterstützt es das Immunsystem.

Vitamin B6 kommt in Fisch und Fleisch, aber auch in Vollkornprodukten und Gemüse in grösseren Mengen vor. Bei der Verarbeitung der pflanzlichen Nahrungsmitteln sind die Verluste an Vitamin B6 geringer als bei den tierischen. Das ist begründet in den unterschiedlichen Formen des Vitamin B6.  Der Bedarf an Vitamin B2 ist von der Proteinzufuhr abhängig und wird mit 20 µg je g Protein angegeben. Die Aufnahmeempfehlung liegt daher bei durchschnittlicher Proteinzufuhr bei 1,6 - 1,8 mg pro Tag. Studien zufolge erreichen Frauen diese Zufuhrempfehlung meist nicht.

Ein Vitamin B6-Mangel ähnelt im Frühstadium dem von Niacin- und Ribovlafinmangel. Es treten meist Hautveränderungen mit Stomatitis und Pellagra-ähnlicher Dermatitis auf. Bei Kinder kann es zu Krämpfen und EEG-Veränderungen kommen.