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Vitamin D

Da unsere Haut unter Einwirkung von UV-Licht Vitamin D aus Cholesterol herstellen kann, ist es für uns nicht essentiell. Vitamin D ist also genau genommen kein “echtes” Vitamin. Zur Vitamin D-Familie zählen eine Reihe von Verbindungen. Die wichtigste ist das in tierischen Organismen durch Lichteinwirkung gebildete Vitamin D3. Pflanzen enthalten Spuren des Provitamin Ergosterol, dessen Metabolit das Vitamin D2 ist.

Vitamin D ist für den Stoffwechsel der Mineralstoffe Calcium- und Phosphat notwendig und hat damit einen Einfluss auf das Wachstum und die Stabilität unserer Knochen und Zähne. Auch ein Einfluss auf die Muskulatur ist naheliegend, da ein Vitamin-D-Mangel oft mit Skelett- und Herzmuskelschwäche einhergeht. 

Vitamin D ist nur in sehr wenigen Lebensmitteln enthalten. Einen hohen Gehalt finden wir in Fischleber und fettreichen Seefisch wie Hering oder Bückling. Sie enthalten bis zu 30 µg Vitamin D je 100g. Der Bedarf an Vitamin D wird von der DGE mit  5 µg pro Tag angegeben. Bis zur Vollendung des 2. Lebensjahres wird eine zusätzliche Zufuhr von 10 µg empfohlen. Während Schwangerschaft und Stillzeit wird der Tagesbedarf mit 10 µg angegeben. Gleiches gilt für ältere Menschen ab etwa 60 Jahren. Eine Überdosierung ist aufgrund des geringen Vorkommens in Lebensmitteln sehr unwahrscheinlich. Wird unsere Haut intensiver Lichteinstrahlung ausgesetzt, reguliert unser Körper die Vitamin-D-Produktion selbsttätig.

Ein Mangel an Vitamin D kann vor allem bei Kindern zu Rachitis führen. Mangelhafte Einlagerung von Mineralstoffen in den Knochen und Zähnen, sowie eine schwache Muskulatur sind weitere Folgen eines Vitamin-D-Mangels.

Coenzym Q 10